Es
fanden in 2007 51 Gruppenstunden statt. Ein Gruppenabend wurde wegen Sturm
abgesagt.
Neben aktuellen Themen haben wir uns eingehend mit der Lebenslinie
des Alkohol- kranken und seiner Angehörigen beschäftigt. Dies war der rote Faden
durch das ganze Jahr.
Offene Abende – Samstags
Im
Oktober, November und Dezember 2007 wurden 14tägig Samstags offene Abende
angeboten. Die durchschnittliche Besucherzahl lag bei 8 Personen. Da dies
Angebot von der Mehrzahl der Gruppenbesucher nicht wirklich richtig angenommen
wurde, haben wir uns im Vorstand entschieden für 2008 andere Angebote zu
machen.
Veranstaltungen
Am
02.09.2007 feierten wir in der Kirche einen Dankgottesdienst anlässlich des
1jährigen Bestehens der Selbsthilfegruppe für Angehörige und Betroffene „ Die
Alternative zur Sucht „ und gleichzeitig das 1/2jährige bestehen unseres Blau
Kreuz Ortsvereines. Im Anschluss wurde zu einem Kirchcafe eingeladen.
An
dieser Stelle möchte ich Namen des Vorstandes allen Gruppenbesuchern danken die
hier mitgeholfen haben.
An
dem Herbstfest der AG Sucht am 10.11.2007 in Dieringhausen nahmen wir mit 8
Personen teil.
Die
Weihnachtfeier fand am Samstag, 22.12.2007 hier in unseren Gruppenräumen statt.
Durch
eine Vielzahl von Sponsoren war es Elke und Michael möglich, jedem
Gruppenteilnehmer Weihnachtsgeschenke zu überreichen. Jedes Gruppenmitglied
erhielt zusätzlich an diesem Abend die Blau – Kreuz - Nadel.
Das Abendessen lieferte der Partyservice Lang in Homburg Bröl.
Seminare und Weiterbildung
Elke
hat im Jahr 2007 ihre Ausbildung, nach insgesamt 2 ½ Jahren, für die Betreuung
von Angehörigenm, erfolgreich abgeschlossen.
Elke
und Michael haben im Auftrag des Vorstandes regelmäßig an den Sitzungen der Arbeitsgemeinschaft
Sucht des Oberbergischen Kreises teilgenommen.
Angebotene
Supervisionen des Paritätischen Wohlverbandes wurden ebenfalls on Elke und Michael
besucht.
Am
14.10.2007 hat Michael an einer Fortbildungsmaßnahme zum Thema Motivierende Gesprächsführung in Leverkusen
teilgenommen. Ausrichter war der Paritätische Wohlfahrtsverband.
Gut
Zissendorf in Hennef, ein Fachklinik für Suchtmittel abhängige Frauen wurde am
26.08.2007 Michael besucht, begleitet wurde er von Simone und Heiko.
An
der Landesdelegiertenkonferenz NRW in Bergkamen hat Michael am 08.09.2007
teilgenommen.
Öffentlichkeitsarbeit
Die
Arbeit unseres Ortsvereins wurde in verschiedenen Zeitungen und den Homepages
der Stadt Wiehl, der Gemeinde Engelskirchen, der Gemeine Much, des BKE
Landesverbandes NRW, der Kreisverwaltung Oberberg, dem Selbsthilfenetzwerg und
selbstverständlich unserer eigenen Homepage dargestellt.
Darüber
hinaus haben Elke und Michael in vielen Gesprächen mit Vertretern von
ortsansässigen Firmen unsere Gruppe vorgestellt. Fazit daraus ist, das zu den 2
größten Wiehler Firmen ein regelmäßiger Kontaktaustausch erfolgt ist.
Des
Weiteren wurden in mehreren Kleinbetrieben von Elke und Michael
Mitarbeiter- schulungen zum Thema „ Alkohol am Arbeitsplatz „ durchgeführt.
Ferner
hat Michael unsere Arbeit in Gesprächen mit Vertretern des Oberbergischen Kreises,
den Krankenkassen, dem Paritätischen
Wohlfahrtsverband, der Caritas, der Kirchengemeinde Drabenderhöhe, dem
Kirchenkreis an der Agger, ortsansässigen Ärzten und anderen Personen erläutert
und die Wichtigkeit hervorgehoben.
Aber
auch in Fachkliniken wurde auf unsere
Arbeit und Gruppe hingewiesen.
Betreuung & Beratung
Von
Elke und Michael fanden eine Vielzahl von Beratungs- und Betreuungsgesprächen mit
Gruppenbesuchern und anderen Hilfesuchenden in unserer Wohnung und an anderer
Stelle statt. Auf Nennung von Namen und Personen wird hier ausdrücklich
verzichtet.
Gruppenbesucher
wurden von Ihnen in Fachkliniken und Krankenhäusern besucht.
Eine
Gruppenbesucherin wurde von Ihnen täglich vor und während der Alkoholent- giftung
betreut. Während der Motivations- und Langzeittherapie erfolgten regel-mäßige
Besuche und Gespräche mit den Therapeuten. Des Weiteren waren Sie bei der
anschließenden Wohnungssuche behilflich.
Einem
anderen Gruppenbesucher hat Michael bei den ersten Schritten zur Wieder- erlangung
der Fahrerlaubnis geholfen.
Bei
Gruppenbesucher aufgetretene Rückfälle konnten erfolgreich abgearbeitet werden.
Hiermit
möchte ich meine Ausführungen über die Arbeit des Vorstandes schließen.
Sicherlich
habe ich einige Punkte vergessen zu erwähnen und bitte deshalb um Nachsicht.
Wichtig
ist mir nicht die genaue und komplette Aufzählung der Arbeit, sondern nur das
Ergebnis was erreicht werden konnte.
Es
gab in 2007 sehr viel zu tun, aber wir haben die Arbeit gerne gemacht, weil es
letztendlich keine Arbeit war, sondern ein Dienst an unserem Nächsten.