Am 07. September 2006 fand die 1. Gruppenstunde der Selbsthilfegruppe für Angehörige und Betroffene, „ Die Alternative zur Sucht „, im evangelischen Gemeindehaus in Wiehl – Weiershagen statt.

Wie alles begann
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Meine Frau Elke und ich waren bis zu diesem Zeitpunkt bereits viele Jahre in verschiedenen Selbsthilfegruppen/vereinen als Mitarbeiter und Vorstandsmitglieder tätig.

Da wir über entsprechende qualifizierte Ausbildungen verfügten, traten Hilfe-
suchende mit der Bitte an uns heran, eine eigene Selbsthilfegruppe zu gründen.

Nach vielen Gesprächen mit Herrn Pfarrer Müllenmeister, von der Kirchenge-
meinde Drabenderhöhe entschlossen wir uns die an uns geäußerte Bitte zu erfüllen.

Als Treffpunkt für die Gruppenstunden wurde uns das evangelische Gemeinde-
haus in Weiershagen angeboten.

Gerne hätten wir uns im zentral gelegenen evangelischen Gemeindehaus in Drabenderhöhe getroffen.

Herr Pfarrer Müllenmeister versuchte uns unsere Bedenken hinsichtlich der Lage und der von uns vermuteten schlechten Erreichbarkeit zu nehmen. In gemein-
samen Gesprächen wurden die Vor- und Nachteile der beiden Orte besprochen. Eine gewisses Unwohlsein unserseits war immer noch vorhanden, aber wir wagten den Schritt nach Weiershagen.

Der 1. Gruppenabend fand statt und außer meiner Frau und mir kamen noch zwei Hilfesuchende.

Sollte sich unsere Vermutung doch bestätigen?

An den im Jahr 2006 stattgefunden 16 Gruppenabenden kamen zwischen 4 und 7 Personen, uns mit eingeschlossen.

Für mich persönlich stellte sich zwischenzeitliche die Frage:

Lohnt sich eigentlich der ganze Aufwand?

Ich erinnerte mich allerdings sehr schnell an meine erste Zeit, wo ich Hilfe gesucht habe und wie dankbar ich war, Menschen zu finden, die mir zuhörten und mir Wege aus der Sucht aufzeigten.

Ich habe für mich klar gemacht:

Wenn Du  auch nur einem einzigen Menschen hilfst, aus dem Strudel der Sucht heraus zu finden, ja dann war keine Mühe und kein Aufwand dafür zu groß.


Voller Hoffnung gingen wir in das Jahr 2007.


Es geschahen Dinge von denen wir nie zu träumen gewagt hätten.

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