Sucht trifft nie nur den
Süchtigen allein; sie gesamte
Umgebung in Mitleidenschaft, vor allem die Familie,
die Angehörigen und nahe stehende Personen wie
Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen.
Für diesen Personenkreis hat sich allgemein der Begriff
"Co-Abhängigkeit" oder der "Beziehungsabhängigkeit"
eingebürgert.
Angehörige suchtkranker Menschen entwickeln aus Liebe
oder Angst oft Verhaltensweisen, die der betroffenen Person
allenfalls kurzfristig helfen, längerfristig gesehen jedoch
positive Veränderungen eher behindern.
Folgende
Entwicklungen sind typisch:
> Suchtkranke
ziehen sich mehr und mehr zurück und
werden passiv
> Angehörige
übernehmen mehr Verantwortung und
versuchen die Folgen des Trinkens
auszugleichen -
wie unzuverlässiges,
verletzendes, finanziell und sozial
schädigendes Verhalten
> Alkoholabhängige
bekommen die Konsequenzen ihres
Verhaltens überhaupt nicht zu
spüren und können
sich vormachen, es laufe alles
bestens und sie sehen
keinen Anlass, etwas an ihrer
Situation zu ändern
> Die Angehörigen kommen an die Grenzen ihrer Kraft,
während der
Suchtkranke immer tiefer in die Abhängigkeit
rutscht und sich noch mehr
zurückzieht
Hier bieten wir Hilfe
durch Begleitung, Entlastung und Motivation !
Um aus diesem Teufelskreis heraus zu kommen ist es wichtig,
sich außerhalb der Familie unterstützen zu lassen,
zum Beispiel in einer Selbsthilfegruppe