Wir sind dankbar dafür, dass wir die Räume im Evangelischen Gemeinde- haus nutzen durften.
Vieles ist nicht so gelaufen, wie es hätte sein sollen.
Auch wir, das Blaue Kreuz haben sicherlich Fehler gemacht, die durch Gespräche mit Verantwortlichen der Kirchengemeinde Drabenderhöhe vermeidbar gewesen währen.
Wir möchten uns bei dieser Gelegenheit für unser Fehlverhalten entschuldigen und würden uns freuen, wenn es zu einer neuen Partnerschaft kommen könnte.
Pressebericht: Kölner Stadt Anzeiger v. 12. März 2010
Stellungnahme des Ortsvereins hierzu:
Die von Pfarrer Rüdiger Kapff, Kirchengemeinde Drabenderhöhe, gegenüber der Presse (OVZ) abgegebene Erklärung ist nachweislich unwahr und kann auch durch den geführten Schriftverkehr belegt werden.
Abschlußerklärung des Ortsvereins:
Wir danken den Medien für die Berichterstattung.
Zwischenzeitlich wurden uns neue Gruppenräume angeboten, die wir nach unseren Vorstellungen ab dem 18.03.2010 nutzen dürfen.
Kosten für die Nutzung werden dem Ortsverein nicht entstehen, da diakonische Arbeit ( Suchtkrankenhilfe ) geleistet wird.
Blaues Kreuz: Räume gesucht
Die Selbsthilfegruppe braucht selbst Hilfe
Anzeigen Echo vom 10.03.2010
Weiershagen: Der Ortsverein Wiehl-Weiershagen des
Blauen Kreuz neue Räume für seine
Gruppenstunden. Die Gruppenräume im Ev. Gemeindehaus stehen nicht
mehr zur Verfügung.
Die Kirchengemeinde Drabenderhöhe verlangt von dem Ortsverein die Zahlung von 25 Euro als
Energie- und Heizkostenpauschale für jedes wöchentliche
Gruppen- treffen. Bei einer Nutzung von nur 3 Stunden pro Woche, so
Pressesprecher Michael Vorländer, werde niemals Verbrauch erzielt, die auch
nur annähernd diese Zahlung rechtfertigt. Zahlungen in
dieser Höhe (1.300,00 € pro Jahr) kann der Verein nicht aufbringen. Beiträge
von den Gruppenteilnehmern können nicht erhoben werden, da die Treffen
grundsätzlich kostenfrei sind.
Mehrere
schriftliche Eingaben an das Presbyterium zu diesem Thema waren erfolg- los.
Selbst die Hinweise, dass das Blaue Kreuz einen diakonischen Auftrag in der
Suchtkrankenhilfe hat zählt nicht.
Da kein übereinkommen
mit der Kirchengemeinde erreicht werden konnte, hat der Vorstand des
Ortsvereins sich entschlossen die Gruppenräume aufzugeben.
Die Arbeit wird
nun vorüber gehend in " Hauskreisen " weitergeführt. Termine können
unter den Rufnummern 02262 79 79 48 oder 0160 107 86 25 erfragt werden.
Ge- sucht wird nun ein kostenloser Raum in Drabenderhöhe oder
näherer Umgebung, für jeweils drei Stunden donnerstags.
Lustig!
Gerade erst musste die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in
Deutschland aufgrund einer verkehrsgefährdenden Trunkenheitsfahrt
zurücktreten, aber trotzdem wird das Thema Sucht von Kirchengemeinde
Drabenderhöhe offenbar als unrelevant abgetan - sonst wäre man dort wohl
kaum auf die Idee gekommen, dem Blauen Kreuz die Unterstützung zu
entziehen.
Jetzt weiß ich wieder, warum ich einst aus der Kirche ausgetreten bin!
gerechtigkeit.de
10.03.2010
Die
Kirche entzieht sich immer mehr ihrer Verantwortung.
Der Vorfall von Weiershagen zeigt, dass eine soziale Verpflichtung
seitens der Kirche nicht mehr gesehen wird. Ist der Kindesmissbrauch
nicht schon Blamage genug. Dieses wird bestimmt zu einigen Kirchenaustritten führen.
Was Weiershagen betrifft, gehe ich davon aus, dass die Verantwortlichen
ihre Entscheidung schnellstens noch einmal überdenken und sich bewußt
werden wie wichtig die Arbeit des
Blauen Kreuzes ist.