Gruppenabende  

Es fanden in 2009, bis heute ( 12.12.2009 ), 50 Gruppenstunden mit durchschnitt- lich 20 Personen statt. Neben aktuellen Themen wurden von uns u. a. eingehend die folgenden Bereiche bearbeitet:  

> Gesellschaft und Abhängigkeit
> Rückfall – Rückfallprophylaxe
> Abstinenz – Kontrolliert trinken geht das?
> Suchtverlagerung
> Co-Abhängigkeit aus der Sicht des AbhängigenSchuldbewältigung
> Alkohol in Lebensmitteln
> Familie und SuchtÄngste
> Wie gehe ich damit um?Wünsche
> Träume
> Co-Alkoholismus
> Lebenssituationen  

Aus- und Weiterbildung, Fortbildung, Fachtagungen


Gruppenleiterausbildung der Diakonie Rheinland Westfalen Lippe
von Elke und Michael  

Fortbildung
gefördert durch das Bundesministerium für Gesundheit zum Thema: Sucht-Selbsthilfe optimieren durch Gesundheitsförderung
von Elke und Michael  

Fortbildung der AOK Rheinland/Hamburg
zum Thema:
„ Niemand ist alleine krank – Angehörige im Fokus der Selbsthilfe „
von Michael  

Fachtagung des Kreuzbund-Diözesanverband Köln
zum Thema:
„ Im Labyrinth der neuen Süchte „
von Elke, Irene, Ulrike und Michael  

Fortbildung der Diakonie Rheinland Westfalen Lippe
zum Thema:
„ Sucht und psychische Störungen – die sogenannten Doppeldiagnosen „
von Ulrike und Michael        

Arbeitskreise AG Sucht
Arbeitsgemeinschaft der Sucht-Selbsthilfegruppen im Oberbergischen Kreis ( 4 Treffen )
von Peter und Michael  

PSAG

Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft im Oberbergischen Kreis Arbeitsgemeinschaft Sucht ( 6 Treffen )
von Elke und Michael  

Caritasverband

für den Oberbergischen Kreis e.V. Zusammenarbeit Suchtselbsthilfe – professionelle Suchthilfe ( 2 Treffen )
von Michael  

Projekte und Förderungen
 

Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern

gefördert durch die AOK Rheinland/Hamburg 
 
Lebenssituationen erkennen – neu definieren – festigen – stabilisieren gefördert durch die BKK Barmag Steinmüller  

Suchtprävention in Schulen und Vereinen

gefördert durch:
Ø  die Barmer Ersatzkasse
Ø  die BKK Bergische Achsen KG           > 4 Rauschbrillen
Ø  die Firma BPW Bergische Achsen KG  > 4 Rauschbrillen
Ø  die Gemeindeverwaltung Much         > 2 Rauschbrillen
Ø  die Wiehl Apotheke                        > 5 Warnwesten
Ø  Familie Frank Müllenmeister             > 1 Erwachsen - Kettcar
Ø  Fahrschule Wirtz Nümbrecht            > 1 Kinder – Kettcar  

Aktionen im Zusammenhang mit Suchtprävention in Schulen und Vereinen

Kick-off-Veranstaltung zum Projekt am Freitag, den 24.04.2009 im Evangelischen Gemeindehaus Weiershagen  

Impulsveranstaltung unter dem Motto „ Chancenreich – Gemeinsam gegen Kinderarmut „ im Gemeindehaus in Waldbröl Aufgerufen zu der Aktion hatte die Evangelische Kirche im Rheinland, um auf die Problematik der Kinderarmut mit besonderem Nachdruck hinzuweisen. Der Kirchenkreis An der Agger war dabei einer der Ausrichter von insgesamt fünf Regionalveranstaltungen in der Landeskirche und will in ihrem Gemeindegebiet ein soziales Netzwerk mit dem Hintergrund „Kein Kind ohne Mahlzeit“ aufbauen.   Demonstration der Rauschbrillen mit Kettcar, Wurf- und Geschicklichkeitsspielen mit anschließender Nachbearbeitung.  
Im Einsatz Elke und Michael  

Oberbergische Aktionswochen „ Sucht hat immer eine Geschichte „ vom 14.09. – 27.09.2009

19.09.2009 > „ Tief im inneren steckt eine SehnSuch „ – Gottesdienst
21.09.2009 > „ Saufen bis der Arzt kommt „ – Themenabend
24.09.2009 > „ Wenn der Papi trinkt ……….“ – Themenabend  
Demonstration der Rauschbrillen mit Kettcar, Wurf- und Geschicklichkeitsspielen mit anschließender Nachbearbeitung.  

Schulveranstaltung in der Realschule Wiehl – Bielstein

Schüler und Schülerinnen von zwei 10ner Klassen
Ø  Demonstration der Rauschbrillen am 07.10.2009 mit Kettcar, Wurf- und
    Geschicklichkeitsspielen
Ø  Nachbearbeitung in mehreren Schulstunden am 28.10.2009  

Rückmeldung zur Veranstaltung

 
Liebe Familie Vorländer, 
ich möchte Ihnen gerne zu Ihrem Einsatz bei uns an der Schule eine Rückmeldung von Seiten der Schüler geben: Die Äußerungen der Schüler waren durchweg positiv. Sie fanden es toll und auch mutig, dass Sie so offen über ihr Leben als Alkoholiker gesprochen haben. Viele meinten, dass sie Ihr Besuch zum Nachdenken angeregt hätte. Was wollen wir mehr!   Also Ihnen nochmal herzlichen Dank für Ihren engagierten Einsatz auch im Namen der Schüler!
 
 
Herzliche Grüße
 
Julia Wunder
 

Schulveranstaltung in der Haupt- und Realschule in Much am 19.11.2009


Das Thema Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen ist aktueller denn je. Die Gemeinde Much hat dies in enger Zusammenarbeit mit der Kreispolizeibehörde zum Anlass genommen, diesem Trend mit gezielten Aktionen entgegenzuwirken.Die Bildung eines Arbeitskreises, gemeinsame Jugendschutzkontrollen bei größeren Veranstaltungen und der Einsatz von so genannten Alterskontrollscheiben in allen Verkaufsstellen für alkoholische Getränke sind nur einige Beispiele. Der Projekt- und Aktionstag "Keine Kurzen für Kurze" stellte einen weiteren Baustein in den Bemühungen, Jugendliche im Umgang mit Alkohol zu sensibilisieren, dar. In enger Zusammen- arbeit mit Lehrkräften der Haupt- und Realschule, dem Team des Kultur- und Freizeitzentrums und dem Verein Blaues Kreuz Wiehl – Weiershagen wurde ein Konzept erarbeitet, bei dem Schülerinnen und Schülern die Problematik des Missbrauchs von Alkohol vor Augen geführt wird. Unter Einsatz der so genannten Suchtbrille haben Schülerinnen und Schüler Geschicklichkeitsspiele und einen Fahrparcour zu absolvieren. Filmbeiträge und   Diskussionsrunden unter anderem zum Thema Alkohol- und Drogenmissbrauch im Straßenverkehr runden das Programm ab.   Begleitet wird dieser Aktionstag durch die Fachdienststelle der Suchtberatung der Diakonie, das Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises, die AOK-Rheinland und der Barmer Ersatzkasse.  
Im Einsatz waren Elke, Karola, Ulrike, Rüdiger und Michael.  

Rückmeldung zu der Veranstaltung
 

Sehr geehrter Herr Vorländer !
 
Auf diesem Wege möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei Ihrer Frau, Ihrem Team und natürlich auch bei Ihnen für Ihre ausgezeichnete Auf- klärungsarbeit bedanken!!! Der Tag ist, dank Ihrer Mithilfe, bei allen Be- teiligten als großer Erfolg verbucht worden.
Leider hatte der Bürgermeister keine Zeit Sie zu begrüßen und Ihnen und Ihrem Team den Dank auszu- sprechen.
Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie und dem Blauen Kreuz eine besinnliche Vorweihnachtszeit, alles Liebe und Gute und bleiben Sie gesund und munter!!!  Bis zum nächsten Male, verbleibe ich mit ganz lieben Grüßen!!!!

Mit freundlichen Grüßen              
Otto Rompkowski
Polizeihauptkommissar            
Bezirksdienst der Polizei in Much
 

Weitere Aktionen im Zusammenhang mit Suchtprävention
 

Demonstration der Rauschbrillen mit Wurf- und Geschicklichkeitsspielen bei Firmen und Krankenkassen
von Elke und Michael 
 
Besuch der Wanderausstellung „ Einfach Menschlich „ im Berufskolleg Dieringhausen im September 2009
Teilnehmer: Susanne, Johann, Peter, Monika, Peter, Ulrike, Elke und Michael

Sonstige Gruppenaktivitäten  

Grillen anlässlich dem Geburtstag von Elke am 13.08.2009  

Herbstfest 2009 in der Aggerhalle Dieringhausen am 07. 11.2009
Teilnehmer: Karola, Rüdiger, Gisela, Ulrike, Kurt, Elke und Michael

Öffentlichkeitsarbeit  

Die Arbeit unseres Ortsvereins wurde in verschiedenen Zeitungen und den Homepages der Stadt Wiehl, der Gemeinde Engelskirchen, der Gemeine Much, des BKE Landesverbandes NRW, der Kreisverwaltung Oberberg, dem Selbsthilfenetzwerg und selbstverständlich unseren eigenen Homepages dargestellt.  

Darüber hinaus haben Elke und Michael in vielen Gesprächen mit Vertretern von ortsansässigen Firmen unsere Gruppe vorgestellt. Fazit daraus ist, das zu den 2 größten Wiehler Firmen ein regelmäßiger Kontaktaustausch erfolgt ist.

Des Weiteren wurden in mehreren Kleinbetrieben von Elke und Michael Mitarbeiter- schulungen zum Thema „ Alkohol am Arbeitsplatz „ durchgeführt.
 
Ferner hat Michael unsere Arbeit in Gesprächen mit Vertretern des Oberbergischen Kreises, den Krankenkassen,  dem Paritätischen Wohlfahrtsverband, der Caritas, der Kirchengemeinde Drabenderhöhe, dem Kirchenkreis an der Agger, ortsansässigen Ärzten und anderen Personen erläutert und die Wichtigkeit hervorgehoben.

Aber auch in Fachkliniken wurde auf unsere Arbeit und Gruppe hingewiesen.  

Betreuung & Beratung
 

Von Elke und Michael fanden eine Vielzahl von Beratungs- und Betreuungsgesprächen mit Gruppenbesuchern und anderen Hilfesuchenden in Ihrer Wohnung und an anderer Stelle statt. Auf Nennung von Namen und Personen wird hier ausdrücklich verzichtet.

Gruppenbesucher wurden von uns in Fachkliniken und Krankenhäusern besucht.

Bei Gruppenbesuchern aufgetretene Rückfälle konnten zum Teil erfolgreich abge- arbeitet werden.  

Schlusswort
 

Hiermit möchte ich meine Ausführungen über die Arbeit des Vorstandes schließen. 

Sicherlich habe ich einige Punkte vergessen zu erwähnen und bitte deshalb um Nachsicht.  

Wichtig ist mir nicht die genaue und komplette Aufzählung der Arbeit, sondern nur das Ergebnis was erreicht werden konnte.  

Es gab in 2009 sehr viel zu tun, aber wir alle haben die Arbeit gerne gemacht, weil es letztendlich keine Arbeit war, sondern ein Dienst an unserem Nächsten.  

Mitgliederversammlung & Weihnachtsfeier 2009